Gregor HORRES

 

 

Der deutsche Regisseur Gregor Horres studierte zunächst Kunstgeschichte. 1991 wurde er Assistent von Karl Kneidel und Gerd Heinz am Staatstheater Darmstadt und wechselte mit diesem Team 1993 nach Freiburg, wo er begann, selbst Regie zu führen.

 

1998 wurde er Oberspielleiter des Theaters Bielefeld.

In dieser Zeit inszenierte er unter anderem Orpheus und Eurydike(Gluck), Hänsel und Gretel (Humperdinck), Die Meistersinger von Nürnberg (Wagner), Rusalka (Dvořák), Carmen (Bizet) und Zauberflöte.

 

Als Gastregisseur war er bei den Freilichtspielen Tecklenburg (Benatzky: Im weißen Rössl), an der Oper Ljubljana, Slowenien (Ullmann: Der Kaiser von Atlantis), an den Vereinigten Bühnen Mönchengladbach-Krefeld (Rihm: Oedipus) und bei den Opernfestspielen Savonlinna, Finnland (Offenbach: Les Contes d’Hoffmann).

 

Als freier Opernregisseur inszenierte er La traviata (Verdi), Der Kreidekreis (Zemlinsky), Einstein (Dessau), Un ballo in maschera (Verdi),  Manon Lescaut (Puccini), Lucia di Lammermoor (Donizetti), Der fliegende Holländer (Wagner), Die Frau ohne Schatten (R. Strauss), Rigoletto, La traviata (Verdi), Wozzeck (Berg), Andrea Chénier (Giordano), L’italiana in Algeri (Rossini), Das Gesicht im Spiegel (Jörg Widmann), Pikovaya Dama (Tschaikowski), Tosca (Puccini), L’Africaine (Meyerbeer), Die lustigen Weiber von Windsor, Selma Jezková (Dancer in the dark - von Poul Ruders), Bohème, Don Quichotte von Massenet, Fidelio, Der Rosenkavalier, "Gegen die Wand" von Ludger Vollmer, sowie Cimarosas Operndirektor in Lübeck.

 

Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Leiter des Oberösterreichischen Opernstudios am Landestheater Linz und inszenierte dort Die Welt auf dem Monde (Haydn), Leonce und Lena von Erich Zeisl und Gold von Leonard Evers.

 

2017/18 wird er am Landestheater Linz La Rosinda (Cavalli), Unverhofftes Wiedersehen (Alois Bröder) und Eugen Onegin inszenieren.