Marc - Olivier OETTERLI

                                        Foto: Nils Klinger

 

 

 

 

 

Der in Genf geborene Bariton Marc-Olivier Oetterli studierte an der Hochschule der Künste in Bern bei Jakob Stämpfli. Weiterführende Studien bei Miriam Arman, Margreet Honig, Alexandra Milcheva, Jan-Hendrik Rootering und Elisabeth Schwarzkopf.

 

 Gastengagements führten ihn u.a. an die Opéra National de Bordeaux, an das Grand Théâtre de Genève, an die Opera de Marseille, Opéra de Nantes, Staatstheater Wiesbaden, Deutsche Oper am Rhein, Staatsoper Hannover. Er war bei verschiedenen Festivals mehrfach als Gast, wie zum Beispiel in Klosterneuburg, Herrenchiemsee, Lucerne Festival, und Schloss Rheinsberg.

 

Nach einem Festengagement am Theater Luzern wechselte  Marc-Olivier Oetterli 2011 an das Staatstheater Kassel.

 

Sein Repertoire umfasst Partien wie Clistene (Vivaldi: L'Olimpiade), die Titelpartie in Händels Saul, Herkules (Händel), Achillas (Händel: G. Cesare), Oreste (Grétry: Andromaque), Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello (Don Giovanni), Don Alfonso (Cosí), Papageno und Sprecher (Zauberflöte), Publio (Titus), Figaro (Le nozze di Figaro), Don Fernando (Fidelio), Don Magnifico (Cenerentola), Mustafa (L’Italiana in Algeri), Bartolo (Barbiere di Sivigla), Don Pasquale, Dulcamara (Lélisir d´amore), Monterone (Rigoletto), Capulet (Gounod: Roméo et Juliette) zu hören sein. Biterolf (Tannhäuser),  Klingsor (Parsifal), Wozzeck (Gurlitt: Wozzeck), Baron Weps (Vogelhändler), der Geisterbote (Frau ohne Schatten), Nick Shadow (The Rake’s Progress),  Bottom (Britten: Midsummer Night’s Dream) und Prospero (Un re in ascolto von Berio).

 

Für die  Abschiedsproduktion von Dominique Mentha kehrte Marc-Olivier Oetterli als Don Prudenzio (Rossini: Viaggio a Reims) 2016 noch einmal nach Luzern zurück.

 

In der Spielzeit 2017/18 wird er in Kassel u.a. als Roucher Andrea Chenier, Herr Reich (Lustige Weiber von Windsor), Altgesell (Jenufa), Nick Shadow (The Rake´s Progress) zu hören sein.

 

Zu seinem Konzertrepertoire gehören die Passionen und rund 40 Kantaten von Bach, die großen Oratorien von Haydn und Mendelssohn. Mit dem Gürzenich Orchester Köln unter der Leitung von Dmitrij Kitajenko entstand eine CD einer konzertanten Aufführung von Tschaikowsky Jolanthe.  Im Kinofilm „Des Königs Zauberflöte“ (2016) unter Enoch zu guttenberg, singt er die Rolle des Sprechers.

 

Marc-Olivier Oetterli trat u.a. mit dem Orchestre de la Suisse Romande, Sinfonieorchester Basel, Berner Sinfonieorchester, Orchestre de chambre de Lausanne, Tonhalle Orchester Zürich und Prague Philharmonia. Er arbeitete mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Howard Arman, John Axelrod, Michel Corboz, Charles Dutoit, Theodor Guschlbauer, Enoch zu Guttenberg, Christopher Hogwood, Jakub Hrusa, Dmitrij Kitajenko, Fabio Luisi, Thomas Roesner und Gennady Roshdestwensky

 

Er unterrichtete von 2000 bis 2011 am Konservatorium Bern.